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Schnepfen

Im Moor leben verschiedene Schnepfenarten. Diese bodenbrütenden Arten waten mit ihren langen Beinen  vor allem durch die Moorrandgebiete und stochern mit ihren langen Schnäbeln im Boden nach Insekten, Würmern und Schnecken.

Die größte Art ist der Große Brachvogel,  der 50 bis 60 Zentimeter lang wird und dessen Flügelspannweite bis zu einem Meter betragen kann. Er ist der größte Watvogel und der häufigste Brachvogel in Europa. Sein auffälligstes Kennzeichen ist der stark gebogene Schnabel, dessen Krümmung bei einem Weibchen stärker als bei einem Männchen ist. Der Große Brachvogel markiert im März mit Flötentönen weit hörbar sein Revier.

Die Uferschnepfe erreicht eine Größe von bis 45 Zentimetern und eine Flügelspannweite von 75 Zentimetern. Die in Deutschland lebenden Uferschnepfen überwintern in Westafrika und kehren im Februar und März in ihre Brutgebiete zurück. Mit der Brut beginnen sie sobald es nicht mehr friert. Eine Besonderheit ist das Ausbleiben der meisten einjährigen Vögel. Es ist nicht bekannt, wo diese ihr zweites Lebensjahr verbringen. Die wenigen einjährigen Vögel, die in die Brutgebiete ziehen, brüten dann auch das erste Mal. Der Ruf der Uferschnepfe hört sich in etwa an wie „wed“, „geg“ oder „grutto“. Die Uferschnepfe ist in ihrem Bestand bedroht.

Der Rotschenkel wird nur 30 Zentimeter groß und hat eine Flügelspannweite von 65 Zentimetern. Die Spitze seines Schnabels ist schwarz, die Basis orange-rot gefärbt. Einen fliegenden Rotschnabel kann man an seinem Flügelhinterrand eindeutig von anderen Schnepfenvögeln unterscheiden. Sein Ruf hört sich an wie "tjüt", während er in der Brutzeit oft mit einem energischen "tjikttjikt" schimpft.

Uferschnepfe: http://de.wikipedia.org/wiki/Uferschnepfe
Große Brachvogel: http://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Brachvogelßer_Brachvogel

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Haus im Moor
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